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Millionen Menschen demonstrieren gegen korrupte Staatsanwaltschaft

Auch am gestrigen Samstag Abend kam es wieder zu einer Großdemonstration in Seoul. Diese absolut friedlichen Großdemonstrationen werden meisterhaft organisiert. Bekannte Künstler treten auf, betroffene Bürger sprechen. Überall gibt es Ordner, die z. B. den Weg zur nächsten Toilette zeigen. Alles verläuft ordentlich und wie ein Volksfest, was ja auch ist.

Diesmal schloss sich ein Marsch auf das Parlamentsgebäude an. Die Domonstranten wollten zeigen, dass es Aufgabe des Parlaments ist, die Staatsanwaltschaft zu maßregeln.

Anders als in Deutschland ist die Staatsanwaltschaft nicht weisungsgebunden. Das öffnet dem Machtmissbrauch durch die Staatsanwaltschaft Tür und Tor.

Willkürliche Verhaftungen missliebiger Personen sind so an dere Tagesordnung. Allerdings erfährt man davon selten etwas. Anders war es im Fall des neuen Justizministers Sogug. Er ist von seinem Amt zurückgetreten, weil er und seine Familie von der Staatsnwaltschaft terrorisiert worden sind, obwohl es keinerlei glaubwürdige Indizien für irgendeine Verfehlung gibt.

So kann sich jeder Koreaner vorstellen, was ihm blühen könnte, sollte er in die Fänge der Staatsanwaltschaft geraten. Auch die Richter machen meist gemeinsame Sache mit der Staatsanwaltschaft.

Der Päsident Moon Jae-in ist zwar mit großer Mehrheit gewählt worden. Da aber die Präsidentschaftswahlen unabhängig vor der Parlamentswahl durchgeführt werden, regiert der Präsident ohne Mehrheit im Parlament.

Erst im kommenden April könnte sich das ändern, denn dann wird das neue Parlament gewählt. Bis dahin ist der Präsident weitgehend gelähmt.

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