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Wie unsere Produkte nach Deutschland kommen

Gesundheitlich wertvoller koreanischer Ginseng wächst nicht in Deutschland, sondern nur in Korea und im angrenzenden China. Das hat mit Boden und Klima zu tun.

Er fliegt mit Flugzeugen, die sowieso fliegen.

Theoretisch könnte der Ginseng schon am Tag nach der Bestellung bei uns in Herzberg am Harz eintreffen. Das hat mit der Zeitverschiebung zu tun. Die beträgt im Sommer sieben Stunden, im Winter acht.

Leider hat der Ginseng zwei Feinde: DHL und Deutscher Zoll.

DHL will mehr Geld und dem Zoll scheint es nicht so wichtig zu sein, fleißig zu arbeiten.

Wie dumm nur, dass man heute live verfolgen kann, wer fleißig oder faul ist. Denn die Koreaner machen alles digital. Sobald unser Ginseng im Postamt eine Nummer bekommt, kann man die Lieferung im Internet verfolgen. Das sieht dann so aus:

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Jeder Schritt eines Paketes wird in Korea exakt dokumentiert. Das Paket wird an DHL übergeben. Dort wird es nicht so aktuell dokumentiert. Das mag damit zusammenhängen, dass das Internet in Deutschland ja bislang noch weitgehend "Neuland" ist.

Wenn Deutschland schon im digitalen Zeitalter angekommen wäre, hätten DHL und Deutscher Zoll zu jeder Zeit den Überblick, wer welche Ware in Deutschland aus Korea bestellt hat. Wir haben ja eine Zollnummer, die heißt EORI und die steht auf jedem Paket, das uns aus Korea geschickt wird. DHL und Deutscher Zoll wissen also zu jeder Zeit, wer etwas bestellt und wohin. Oder sie könnten es zumindest wissen, wenn sie es wollten.

Wir wissen deshalb auch, wo unsere Ware wie lange rumliegt. Denn wir können schon Internet.

Wenn die Ware also nicht nach einem Tag, sondern wie im vergangenen Jahr während der Fußball-WM erst nach 46 Tagen (unser bisheriger Negativrekord!) oder in diesem Jahr nach 30 Tagen bei uns ankommt, wissen wir genau, wer da geschlampt hat. Dank der koreanischen Post wissen wir inzwischen auch, wo wir uns beschweren müssen.

Früher haben wir uns immer beim Zoll beschwert und bei DHL. Geantwortet hat immer nur der Zoll, dafür aber sehr interessant. Eigentlich denkt man, hoheitliche Aufgaben erledigt der Zoll. Aber offensichtlich macht es DHL Denn die klebt nach Angaben des Zolls Aufkleber auf die Pakete, die kontrolliert werden müssten. Die sehen so aus:

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Dieser "Zaubergriff" sorgt dafür, dass die Pakete immer an eine Zollstelle ausgeliefert werden müssen, obwohl sie nichts enthalten, was man nicht liefern dürfte.

Wir müssen also eine Zollanmeldung ausfüllen und für jedes Paket nach Göttingen fahren, um es abzuholen. 70 Kilometer und mindestens drei Stunden für gar nichts. Wir müssen beim Zoll dann Umsatzeinfuhrsteuer bezahlen, die wir nach rund drei Monaten vom Finanzamt erstattet bekommen.

Der Zoll könnte schon vorher wissen, wie viel Einfuhrumsatzsteuer fällig wird. Der Inhalt der Pakete ist ja bekannt. Die Ware könnte also, wie bestellt, uns zugestellt werden. Der Zusteller kassiert dann die Zollgebühr. Trotzdem wird das Paket immer zum Zoll gebracht.

Warum macht DHL so einen Unsinn, der noch viel länger dauert? Weil DHL noch mehr kassieren möchte. Ein einziges Paket kostet locker 100 - 200 Euro von Südkorea nach Deutschland. Abholen darf man es beim Zoll erst, wenn man die Mitteilung von DHL erhält.

Im vordigitalen Deutschland erfolgt das ganz klassisch mit der Briefpost. Das dauert rund vier Tage, also schon viermal so lange wie der Transport des Paketes von Südkorea nach Deutschland.

In dem Brief macht DHL uns dann ein schönes Angebot: wir können die Ware auch nach Hause bekommen, so wie sie ursprünglich ja auch bestellt war, wenn wir nur noch 28,50 Euro zuzahlen. Könnte man auch machen. Das haben wir einmal ausprobiert. Es dauert noch zehn Tage zusätzlich, funktioniert dann aber ganz ohne Zoll.

Es geht also ganz einfach nur um eins: Geld. Das Angebot sieht so aus:

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Immerhin: seit DHL vor ein paar Monaten ein Paket verschlampt hatte, kommen die Pakete nun schneller. Woher wir das wussten? Natürlich von der koreanischen Post. Die hat uns auch gleich die Telefonnummer der DHL genannt, bei der wir uns beschweren konnten. Einen Tag später war das Paket dann da, ganz ohne Zoll.

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