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Wir wünschen Ihnen ein gesundes neues Jahr!

Koreanischer Ginseng, wissenschaftlich Panax ginseng C. A. Meyer genannt, also Allheilmittel, wird seit altersher in Korea die Pflanze des gesunden langen Lebens genannt. Die Koreaner haben dafür auch ein Maskottchen: Gwidori, die Schildkröte. Schildkröten sind bekannterweise sehr langlebig.

Genau das möchten wir Ihnen wünschen: ein gesundes langes Leben! Natürlich hängt das nicht nur vom Ginseng ab. Vielfältige Ernährung, ausreichend Bewegung und eine gesunde Abneigung gegen zu viele Medikamente gehören auch dazu.

Das Jahresende ist auch immer eine Zeit der Besinnung, neuer Vorsätze.

Da wünschen wir auch unseren Behörden, dass sie einmal innehalten und sich überlegen, wie sie ihre Betriebsabläufe bürgerfreundlicher und praxisgerechter gestalten können. Bekanntlich haben deutsche Behörden ein erhebliches Defizit bei der Digitalisierung. Nur eine Behörde sticht seit Jahren heraus: das Finanzamt. Ist es nicht erstaunlich, dass diese Behörde die einzige ist, die die Digitalisierung nicht verschlafen hat?

Nein, eigentlich nicht, denn über die erhält der Staat ja seine Einnahmen. Wenn es also um ihn selbst geht, ist er ganz vorne mit dabei, aber überall sonst, wo es dem Bürger nützen könnte, da ist er ganz hinten.

Deshalb haben wir, auch im Hinblick auf die Klimadebatte, ein paar ganz "unbescheidene" Wünsche:

  • Weil der Zoll nicht digitalisiert ist, müssen wir mehrmals im Monat zum Zoll fahren, um dort den koreanischen Ginseng aus Korea abzuholen. Die Hälfte unserer Fahrleistung geht für diesen Unsinn drauf. Dafür müssen wir im Internet eine Zollanmeldung ausfüllen, ausdrucken! und mitnehmen. Der Zollbeamte tippt dann ales wieder ein. Neben der überflüssigen Luftverpestung sorgt das auch für vergeudete Zeit bei den Beamten und bei uns. Weniger vergeudete Zeit könnte auch weniger Steuern bedeuten. Der Zoll könnte alle Daten von Korea digitalisiert erhalten und wüsste genau, wann welche Ware für wen ankommt. Es ist eine Schande, dass es nur einen Tag von Korea nach Deutschland braucht, aber manchmal vier Wochen oder mehr beim deutschen Zoll!
  • Als wir den Ginseng-Laden.de vor mehr als neunzehn Jahren gegründet haben, brauchten wir trotz Gewerbebetrieb nur eine Abfalltonne mit 23 Litern einmal im Monat. Als wir dann in den Landkreis Osterode (nun Göttingen) umzogen sind, sollten wir plötzlich eine Tonne mit mehr als 100 Litern zweimal monatlich leeren lassen, also acht- bis zehnal so viel. das bringt dem Landkreis und der Entsorgungsfirma mehr Geld ein. Ein legalisierter Raub! Dabei hat jede Tonne schon digitale Merkmale. Eigentlich sollte der Landkreis also wissen, dass die Tonne fast immer ziemlich leer ist.  Bioabfall haben wir schon immer kompostiert.
  • Zum Müllproblem gehört auch das Verpackungsmüllregister Lucid und der Entsorger, den man bezahlen muss. Wir finden es durchaus in Ordnung, dass man zum Jahresanfang dort die verbrauchten Verpackungen melden muss. Aber vor dem Jahresende müssen wir auch in die Kristallkugel schauen: wieviel Verpackungsmaterial werden wir im neuen Jahr verbrauchen? Solchen Schwachsinn denken sich unsere Behörden aus. Überhaupt ist das System mal vieder typisch deutsch, also unvernünftig kompliziert. Es gibt unzählige In-Verkehr-Bringer, aber nur wenige Produzenten. Warum werden die nicht zur Meldung verpflichtet? Die müssen dann zahlen und legen es auf den Verpackungspreis auf. Schon hätte man 99 Prozent der Bürokratie vermieden! Offensichtlich braucht unsere überforderte Regierung dringend eine Auszeit, damit sie sich auf einfachere Gesetze und Verordnungen besinnt.
  • Warum gibt es eigentlich keine Ginseng-Bio-Produkte bei uns? Alle Ginseng-Produkte, die wir selbst für Sie importieren, würden die Kriterien erfüllen. Es werden keine Pestizide angewendet. Aber eine Biozertifizierung ist teuer und kompliziert. Dazu kommt auch in Deutschland, dass jeder online-Shop eine eigene Bio-Zertifizierung haben muss. Da kommen dann die Prüfer einmal im Jahr und begutachten unsere versiegelten Bio-Produkte. Denn wir verkaufen nur die fertigen Produkte. Da fragen wir uns schon, warum muss eigentlich der Bio-Laden nebenan nicht zertifiziert werden? Da bekomme ich eine Biozitrone, Biobananen usw. völlig unverpackt und muss einfach darauf vertrauen, dass das Bio ist. Überprüft wird das offenbar nicht. Wir dagegen haben plötzlich zwei Biozertifizierungen, die vom Importeur und unsere eigene. Toll! Wie aus dem Tollhaus der deutschen Bürokratie und wie üblich sehr kostenintensiv.
  • Wir verwenden seit vielen Jahren, vielleicht seit der Gründung des Ginseng-Laden.de, nur Ökostrom aus zertifizierten Quellen. Da fragt sich natürlich, warum trotz "Energiewende" dieser Strom immer teurer ist als "normaler". Letztlich kommt aus der Steckose aber niemals der Strom heraus, den man bestellt und bezahlt hat, sondern irgendein Mix.

Wir wollen die Hoffnung nicht aufgeben, dass sich in unserer Bürokratie mal etwas zum Positiven verändert. Die Erfahrung aus fast zwanzig jahren Ginseng-Laden.de zeigt leider, dass die Bürokratie immer schlimmer wird.

Wir können da nur hoffen, dass der Himmel "Hirn" auf unsere Politiker wirft, damit sich hier in Deutschland mal etwas zum Positiven wendet und die Umwelt nicht völlig unnötig belastet wird.

Das wünschen wir Ihnen und uns zum neuen Jahr!

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