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Ginseng-Anbau

Ginseng-Anbau ist sehr aufwändig

Für den Ginseng-Anbau kommen Felder in Betracht, auf denen zehn Jahre lang kein Ginseng angebaut worden ist. Zunächst gibt es zwei Jahre lang eine Vorkultur, durch die der Boden angereichert werden soll. Bevor der Ginseng gepflanzt wird, lässt man die Ginseng-Samen in einer Vorkultur auskeimen.

Die Ginseng-Pflanze hat zwei Feinde: Sonne und Wasser. Wild wächst sie in den Mittelgebirgswäldern. Das Blätterdach der Bäume spendet ihr dort Schatten. Das Gefälle verhindert, dass sie im Wasser steht. Diese Bedingungen muss ein Ginseng-Feld bei einer Ginseng-Kultur erfüllen.

Deshalb sieht ein Ginseng-Feld so aus:

P1080250.png

  1. Das Beet ist erhöht, ähnlich wie beim Spargel. Der Boden ist mit Stroh abgedeckt. Das vermindert das Wachsen von Wildkräutern und schützt die wertvollen Wurzeln.
  2. Das Beet ist unten gegen Feuchtigkeit geschützt. Gleichzeitig wird das Wachstum von Wildkräutern eingeschränkt bzw. verhindert.
  3. Zwischen den Beeten befindet sich der Wasserabfluss.Die Beete haben alle ein kleines Gefälle, so dass das Wasser ablaufen kann.
  4. Am tiefsten Teil des Feldes verläuft ein Graben, der das abgelaufene Wasser abführt.
  5. Die kostbaren Ginseng-Pflanzen werden von oben und seitlich gegen Sonne und Regen geschützt.
  6. Das wird ermöglicht durch ein Gerüst, an dem Sonnen- und Regenschutz aufgespannt werden.

Wegen der sorgfältigen Vorbereitung des Anbaus sind keinerlei Pestizide notwendig.

All die Maßnahmen machen die Pflege und auch die Ernte unbequem. Man erntet in gebückter Haltung, wie das folgende Bild mit Frau Song zeigt:

Frau_Song_bei_der_Ginseng-Ernte.png

Fotos: Harald Schicke, unbekannt