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Ginseng - Geschichte

Geld und Gold sind so wertvoll!

Trotzdem können Sie uns nicht geben, was wir uns am meisten wünschen: Gesundheit und ein langes Leben!

Seit Jahrtausenden ist die Ginseng-Wurzel in Asien das Sinnbild für Gesundheit und langes Leben.

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Deshalb war die wilde Ginseng-Wurzel nur Königen und Kaisern vorbehalten. Wer sie fand, mußte sie abgeben, wurde dafür aber hoch belohnt. Das Finden ist bei der unscheinbaren Pflanze aber schwierig. Da sie im Mittelgebirge wächst, war die Suche oft auch lebensgefährlich.

In der Natur konnten die Wurzeln sehr alt werden. Je älter und größer sie waren, desto mehr wertvolle Inhaltsstoffe hatten sie gespeichert und desto wertvoller waren sie. Eine einzige große Wurzel konnte dem Finder lebenslang ein sorgenfreies Leben sichern.

Bald reichten die wilden Wurzeln nicht mehr aus und man lernte, den Ginseng zu kultivieren. Das ist nicht einfach, denn der Ginseng “will täglich die Schritte des Bauern hören”. Ginseng muß sehr aufwendig gepflegt werden. Als Waldpflanze braucht sie Beschattung von allen Seiten, Klima und Erde müssen ihr behagen.

Die koreanischen Herrscher wußten um die Geldquelle Ginseng. Deshalb wurde der Anbau und der Handel mit Ginsengwurzeln streng kontrolliert. Nachdem man den Ginseng für lange Reisen haltbar machen konnte (Roter Ginseng), wurde er staatlich monopolisiert. Das sicherte hohe Preise für den Roten Ginseng bis heute, obwohl das Ginseng-Monopol 1997 gefallen ist.

Günstiger können wir uns meist beim Weißen Ginseng bedienen.

Heute braucht man kein Vermögen mehr, um sich koreanischen Ginseng für seine Gesundheit aus dem Ginseng-Laden.de (Ginseng.kaufen) leisten zu können.

Geschichte des koreanischen Ginseng in Asien

Das Buch der Kräuter (Pen-tsao ching)

Historiker haben die Spur der ersten Ginseng-Beschreibung bis zum berühmten chinesischen Chi-chiuzhang-Text, der auch als Beschreibung der Schöpfung bezeichnet wird, zurückverfolgen können. Er wurde von Shi You zwischen 44 und 43 v. Chr. verfasst.

Ginseng gehörte seit jeher zu den besonders interessanten Heilpflanzen und fand deshalb in der östlichen Medizin auch stets breite Anwendung. Das Shanganlun z. B., eine Anleitung zur Behandlung von Erkältungskrankheiten, enthält 21 Rezepturen, die Ginseng als einen der Hauptbestandteile ausweisen. Diese Niederschrift, von Zhang Zong-chingum das Jahr 200 verfasst, wird oft heute noch beim Studium der östlichen Medizin verwendet.

Ein Kranker wird mit Ginseng behandelt.

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Im 5. Jahrhundert schrieb der Chinese Shen Nung sein "Buch der Kräuter" (Pen-tsao ching), das den Westen in einer bereits überarbeiteten Fassung noch gegen Ende desselben Jahrhunderts erreichte.

Und das Werk von Tao Hong-ching (456&mdash536), Shen Nung Benz-hang ching oder das "Arzneibuch des Himmlischen Landmanns" genannt, wies bereits Einzelheiten über die Anbaugebiete, die Qualitäten und den Wert des Ginseng auf sowie eine Reihe von Rezepten, die Ginseng enthielten. Es scheint vor allem auf diese berühmte Schrift zurückzugehen, daß sich die Medizin ab dem 5. Jahrhundert verstärkt für die Ginseng-Wurzel interessierte und sich systematisch damit beschäftigte.Tao Hong-ching hielt Ginseng für die wirksamste Medizin und schrieb dem koreanischen Ginseng die beste Qualität zu. Zu den Krankheiten, die nach Meinung der ersten Untersucher durch Ginseng wirksam zu beeinflussen waren, zählten Kopfschmerzen, Erschöpfung, Schwindel, Übelkeit, Asthma, Blutungen und Impotenz. In einer der Schriften des Tao Hong-chingfindet sich der erstaunliche Hinweis, daß Ginseng-Wurzelpulver, vermischt mit Gold-Staub, Hauptbestandteil eines Elixiers für langes Leben sei.

Solche Rezepturen werden verständlich, wenn man sie in Zusammenhang mit dem Taoismus sieht, der früher in China weit verbreitet war. Auf dem Weg zur Unsterblichkeit, den der Mensch im Taoismus anstrebt, waren sie stets hochwillkommen. Dabei setzte man auf Arzneien aus Edelmetallen, wie z.B. Gold, aber auch Quecksilber, die mit pflanzlichen Wirkstoffen gemischt wurden. Entsprechende Produkte, die von den drei heiligen Bergen Bongrai, Bang-chang und Yongchukamen, hielt man für die wirkungsvollsten. Der Überlieferung nach lagen diese Berge auf der Halbinsel Liaotung im Königreich Kokuryo (Korea),ein Grund, warum damals schon koreanischer Ginseng bevorzugt wurde.

Eine andere berühmte Dokumentation chinesischer Medizin ist das Chingyue, das während der Ming-Dynastie(1368-1644) verfaßt wurde. Es listet insgesamt 2218 Rezepte auf, von denen immerhin 509 Ginseng als Hauptbestandteil enthalten. Die ersten medizinischen Texte aus Korea, die Ginseng erwähnen, finden sich im hochgeachteten Pang Yak Haphyon, das 1885 verfaßt wurde und 467 Rezepturen enthält, von denen 132 zur Herstellung Ginseng erfordern.

Die Legende von der Herkunft des Ginseng

00043_(1).jpgViele Geschichten handeln von einer Begegnung mit Sam, so wie diese: Die Mutter eines Jungen erkrankt schwer und muß wahrscheinlich sterben. Die Familie ist arm und mittellos, keine Medizin hilft. Da verläßt der Junge sein Elternhaus und sucht nach Hilfe. In einem tiefen Bergwald stößt er auf ein altes Männlein, das den Jungen zu einer Lichtung führt. Dort sitzt Sam, der Berggeist, und zu seinen Füßen liegt ein weißer Tiger. Sam stellt dem Jungen drei Fragen; er prüft seine Ehrlichkeit und selbstlosen Absichten. Die Antworten gefallen Sam und er schenkt dem Kind eine wunderschöne alte Ginsengwurzel. Der Junge bedankt sich und eilt nach Hause. Seine Mutter ißt von der Wurzel und wird innerhalb kurzer Zeit wieder gesund. Der Junge wird später Berater am kaiserlichen Hof.

(Zitiert aus: Pfendtner, Ingrid: Die Heilkraft des Ginseng - Natürlich gesund mit der Wurzel des ewigen Lebens; Seite 9, ISBN 3-453-15441-X)

Der Berggeist Sam und das Ginseng-Fräulein

Andere Legenden befassen sich mit dem Ginseng-Fräulein, das auftaucht, wenn gute Menschen in Not sind. Sie sticht sich mit einer silbernen Nadel in den Arm, streicht ihr Blut auf ein Ginseng-Blatt und gibt die Anweisung, das Blatt gut zu kochen und den Sud einzunehmen. So werden selbst alte Menschen schlagartig wieder jung und gesund.

Die Geschichte des koreanischen Ginseng im Westen

Viel interessanter ist jedoch, wie sich die Geschichte des Ginseng in der westlichen Hemisphäre darstellt. Erstaunlich genug, daß Marco Polo (1255-1324) nach seiner Heimkehr aus China nicht ausführlich vom Ginseng berichtete, was schwer erklärbar ist, weil seine Familie Kaufleute waren und sich Ginseng in China gerade zu dieser Zeit großer Beliebtheit erfreute.

Es war ein unbekannter holländischer Kaufmann, der 1610 als erster Europäer Ginseng ins Abendland brachte. Allerdings fand er seinerzeit weder bei der Wissenschaft noch beim breiten Publikum Interesse. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts bezeichnete Hendrick Hamel, wiederum ein Holländer, Ginseng als ein koreanisches Produkt. Er tat dies in seinem Buch „Schiffbruch eines holländischen Bootes an der Quelpart-Küste". Demnach konnte sich Hamel 1653, nach Untergang seines Schiffes südlich der koreanischen Insel Cheju (Quelpart), zusammen mit einigen seiner Kameraden an Land retten, wo sie jedoch eingekerkert wurden. Erst 1666 gelang ihnen die Flucht.

Nicolaas Witsen (1674-1717, gemalt von Petrus SchenkUnd noch ein Holländer, Nicolaas Witsen, erwähnte im Verlauf des 17. Jahrhunderts die Wurzel, und zwar in seinem Buch „Nord- und Ost-Tartarentum".

Die erste detaillierte Beschreibung der Pflanze, sowohl aus botanischer als auch medizinischer Sicht, nahm der französische Jesuiten-Pater Jartoux vor. In einem Brief vom 12. April 1711 schrieb er: "...Ginseng ist eine ausgezeichnete Medizin, um Müdigkeit zu bekämpfen, die von einer Überbeanspruchung des Geistes oder des Körpers herrührt. Er bringt eine Substanz hervor, die beruhigt, belebt und Winde austreibt. Ginseng stärkt Brust und Lungen, stoppt Erbrechen, regt den Appetit an, verstärkt die Funktion des Magens, verdünnt das Blut, beseitigt Schwindel und verlängert das Leben der Alten. Hätte Ginseng diese Eigenschaften nicht, würden ihn Chinesen und Tartaren nicht so hoch schätzen. Sogar Gesunde benutzen Ginseng, um ihren guten Zustand zu erhalten oder noch weiter zu verbessern. Ohne Zweifel, Ginseng regt die Blutzirkulation an, wärmt den Körper, hilft bei Verdauungsstörungen und erhöht die körperliche Kraft..."

Ein weiterer Jesuiten-Missionar, Lafiteau, hörte in Kanada von diesem Brief und machte sich sofort auf, um herauszufinden, ob Ginseng auch in diesem Teil der Welt existierte. Tatsächlich spürte er 1716 in den Wäldern nahe Montreals einige Pflanzen auf, eine Entdeckung, die im Süden Kanadas und im Norden der USA den Beginn einer Massen-Kultivierung des Ginseng einleitete. Vom bald florierenden Export gingen die größten Mengen nach China.

Allerdings handelte es sich nicht um Panax ginseng, sondern um Panax quinquefolius (amerikanischer Ginseng), der mit dem echten koreanischen Ginseng nicht zu vergleichen ist. Er enthält wesentlich weniger verschiedene Ginsenoside und ist deshalb kein Adaptogen.

Im Westen dauerte es jedoch bis Ende des 19. Jahrhunderts, ehe die Wurzel erstmals wissenschaftlich untersucht wurde. Offiziell tauchte der Ginseng als Medizin nur im Pharmazeutischen Journal der USA in den Jahren 1840-1880 auf. Heute findet er als Heilmittel lediglich inoffiziell Erwähnung im 88. Bulletin des US-Ministeriums für Landwirtschaft, Abteilung Pflanzenbau. Trotzdem begannen einige Forscher, die den Wert der Wurzel erkannten, mit wissenschaftlichen Untersuchungen. Einer der ersten war Dr. A. R. Harding aus Columbus, Ohio, der seine Arzt-Praxis aufgab, um sich nur noch der Kultivierung des Ginseng zu widmen. Seine Forschungsergebnisse faßte er in einem Buch "Ginseng und andere Heilpflanzen" zusammen, das 1908 herauskam.

Sansam - ein Schatz, den man mit Ehrfurcht betrachten muß

Sansam - wilder koreanischer Ginseng

Wie bereits erwähnt, tragen die beiden Grundtypen des Ginseng in Korea auch unterschiedliche Bezeichnungen. Der kultivierte Ginseng wird Insam, der noch wild in den Bergen wachsende Sansam genannt.

Aus wissenschaftlicher und medizinischer Sicht waren natürlich die Qualitäten des kultivierten Ginseng von besonderem Interesse, so daß man sich inzwischen ein recht gutes Bild von den tatsächlichen Wirkungseigenschaften der Wurzel machen kann.

Dieser Bericht wäre jedoch unvollständig, würde man nicht auch den Aspekt des Mystischen erwähnen, der allerdings vornehmlich dem wilden Ginseng, dem Sansam, anhaftet.

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So kam z. B. im Oktober 1981 in Seoul eine Wurzel zum Verkauf, für die sage und schreibe 38500 Dollar bezahlt wurden. Es handelte sich um eine 68 Gramm schwere Sansam-Wurzel, die von Experten auf mindestens 100 Jahre geschätzt wurde. Sie war wenige Tage zuvor von einem 58jährigen Bauern an den Hängen des Berges Sorak, in der Provinz Kangwon, direkt an der Grenze zu Nord-Korea, gefunden worden.

Wäre Shin Huang-ti, ein Herrscher aus der Chin-Dynastie (221-206 v.Chr.), noch am Leben gewesen, hätte dieser sicher einen viel höheren Preis bezahlt. Denn von ihm, der als Vater der Großen Chinesischen Mauer angesehen wird, geht die Legende, daß er seinerzeit einen Einsiedler und 3000 seiner treuesten Männer aussandte, um nach dem Elixier für ein langes Leben zu suchen.

Dazu sollte die göttliche Pflanze des ewigen Lebens gefunden werden, die wild in den Bergen der Halbinsel wuchs. Kein Zweifel, daß es sich dabei um Sansam gehandelt haben muß.

Im gesamten Osten galt Ginseng als wundertätig, als Allheilmittel (panacea) für alle Krankheiten, als eine geheimnisvolle Medizin.

Von Han Yong-jae, einem Sansam-Experten, wissen wir, daß der Preis für eine Wildwurzel von drei Faktoren abhängig war: dem Gewicht, dem Alter und der Gestalt.

Er war besonders hoch, wenn die Wurzel mehr als 38 Gramm wog und die Gestalt einer nackten Frau, eines Knaben oder eines Drachen hatte. Und schließlich glaubte man, daß die Wurzel mehr Nutzen brächte, wenn der vom Verkäufer verlangte Preis nicht heruntergehandelt, sondern voll bezahlt wurde.

Heute kommt Sansam in Korea nur noch sehr selten vor. Entsprechend hoch ist der Preis. Alte Aufzeichnungen sprechen davon, dass Sansam bereits während der letzten Periode der Koryo-Dynastie (936-1392), der großen Nachfrage des Hofes und des massenhaften Exportes nach China wegen selten geworden war. 1981 kamen in Korea rund 50 Wildwurzeln zum Verkauf. Die meisten von ihnen zeigten jedoch keinerlei medizinische Wirkung, was daran lag, daß sie falsch identifiziert worden waren. Es war ganz einfach kein Panax ginseng C. A. Meyer.

Fotos: IL HWA