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Heukdwaeji

Heukdwaeji (흑돼지) - Schwarzes Schwein

Heute gibt es mal kein Rezept zum nachkochen, obwohl man es mit den geeigneten Zutaten leicht nachmachen könnte. Heukdwaeji, das schwarze Schwein, ist in Jeju seit der Goryeo-Zeit (918 bis 1392) heimisch. Damals kam es aus China dorthin. Im Geggensatz zu unseren Schweinen ist es schwarz und nicht auf fettarm gezüchtet. Gerade das Fett ist bei diesem Gericht als Geschmacksträger das wichtigste Element. Alles andere sind die in Korea unverzichtbaren Zutaten.

Das Fleisch und die Kräutersaitlinge werden auf den Holzkohlengrill gegeben, von Zeit zu Zeit gewendet. Zwischendurch wird das Fleisch in mundgerechte Stücke geschnitten.

Die Zutaten sind, wie in Korea blich, vielfältig. Unverzichtbar sind die rote Chilipaste und der Knoblauch. Dazu gibt es große Rettichscheiben und Salatblätter. In diese werden die Fleischstücke mit der Chilipaste und dem Knoblauch gfüllt und in den Mund geschoben. Dazu gibt es Zwiebeln, Kimchi, verschiedene Gemüse. Dazu bestellt man sich Reis und Dönsang-gug (muss man aber nicht). Das Wasser ist immer kostenfrei dabei.

  • Ach ja, bevor man das Fleisch in die Blätter gibt, wird es in Sesamöl mit Salz getaucht. Das Sesam-Öl ist anders als bei uns, denn es wird aus den gerösteten Samen gewonnen.

Mein Tipp

Wenn Sie einmal die schöne Insel Jesu besuchen, sollten Sie unbedingt Heukdwaeji probieren. Das ist ein echter Genuss und fühlt sich an wie ein kleines Abenteuer am offenen Feuer.

Mitten in Jeju-Stadt findet sich dieses moderne Restaurant, in dem es nur eine Hauptspeise gibt: Heukdwaeji, das schwarze Schwein.

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So sieht der Tisch aus, wenn es Heukdwaeji gibt. Lauter Schüsselchen mit leckeren Zutaten. Das ist charakteristisch für Korea.

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Das moderne Restaurant zeichnet sich durch die vielen Rauchabzüge aus, die den Rauch vom Holzkohlenfeuer abziehen.

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Zunächst wartet man, bis die glimmende Holzkohle gebracht wird. anschließend ist Handarbeit angesagt.

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Das sehr fette Schweinefleich wird auf dem Grill verteilt zusammen mit den Pilzen (Kräutersaitlinge).

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Während das Fleisch gegrillt wird, fängt man schon mal mit den Beilagen an zu essen.

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Das Fleisch wird mit der Schere in mundgerechte Stücke zerschnitten. Jetzt ist alles bereit, um diese großartige Spezialität zu probieren.

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Sehr lecker!

Fotos: Harald Schicke